Projekte 2014/15

Projekt in 2016/2017

"Mit allen Sinnen"

 

Im Rahmen unseres Projekts „Mit allen Sinnen“ konnten  die 3.+4. Klassen des OGT durch selbst- gestaltete plastische, erfahrbare Darstellungen  ihr Wissen erweitern.

Das Auge wurde in Form eines Würfels dargestellt,  welcher es aus verschiedenen Perspektiven zeigte.

Einem Kind wurde der Arm eingegipst, auf welchem dann mit verschiedenen Materialen die Haut- schichten demonstriert wurde.

Auch die Zunge wurde nach einer Vorlage aus Papier nachgestaltet.

Nach einer „Augen und Nasenrallye entstand ein Suchposter „Wer ist es“ welches für alle Kinder ein riesen Spaß war.

Alles in allem kann man sagen, dass das Projekt ein voller Erfolg war, bei dem die Kinder voller Elan dabei waren und große Freude hatten.

 

 

     

                                           

     

    

 


 

 Projekt in 2015/16

„Klima-Kunst-Schule"

unterstützt von Klimacent

Zu Beginn des Projektes gab es eine gelungene Plakatgestaltaktion mit dem Designer „Herrn Uwe“ (Uwe Lux), in dem es um die eigene Gestaltung von Plakaten zum Schutz der Umwelt und des Klimas ging. Mit viel Engagement von beiden Seiten und einem guten Hintergrundwissen der Beteiligten brachten wir gute Ergebnisse zustande. Nun ging es darum, mit den Kindern zu überlegen, wo wir denn die Plakate am besten aufhängen, damit möglichst viele Menschen mit dem Thema Klima in Berührung kommen und über unser Tun nachdenken. Da boten sich die „Schul-Dauer-Ausstellung“ vor der Aula und die Präsentationswand im Eingangsbereich des Schulgebäudes an. In Kombination mit der „Litfaßsäule“ zum Thema „Klimawandel - was können wir tun“ ein buntes und ansprechend gestaltetes Bild. Für die anstehenden Elternveranstaltungen konnten wir so gute „Multiplikatoren“ sein.

Im Monat darauf suchten die Kids ihre besten Plakate aus und gingen mit ihnen im Stadtteil auf Wanderschaft. In Gesprächen mit Geschäftsinhabern und Kunden in unserem Stadtteil auf dem Tackenberg konnten wir wieder für den Klimaschutz werben.

Im Mai stand dann auch die Eröffnung des Gasometers mit der Ausstellung „Wunder der Natur“ in Oberhausen an. Im Vorfeld besprochen, kombinierten wir Fotos aus der Ausstellung mit Fotos, die die Kinder zeitgleich von der „Natur des Schulhofes/Schulgartens“ machten und Aussagen zur Natur, zum Klimawandel. Daraus erstellten wir eine „Foto-Geländer-Ausstellung“ über 3x2 Etagen. Eigentlich wollten wir nur das Geländer zur Aula gestalten. Da das Fotografieren den Kindern viel Spaß machte und viele schöne Bilder entstanden, gestalteten wir alle Treppenaufgänge in der Schule. War eine ganz schön „frimelige“ Aufgabe, denn jedes einzelne Blatt wollte in Klarsichthülle verpackt einzeln auf- und nach dem Schulfest auch wieder abgehängt werden. Wir hätten sie gerne hängen gelassen, aber der Brandschutz…

Damit die tolle Fotokombi  weiter werben kann, wurden sie zu Bildmappen für die Standorte zusammengestellt und können jetzt als Impulse in den Elternecken betrachtet und gelesen werden. Die 3ten Klassen, mit denen wir wieder ein Klimafrühstück durchführten,  haben auch schon überlegt, diese im nächsten Schuljahr mit in die Kitas zu nehmen, die wir im kommenden Jahr mit kleinen Gruppen öfter besuchen wollen. Und durch die Umweltwoche, in der wir mit allen Kindern des Ganztages Aktionen zu Umwelt- und Klima gestalteten, wurden alle wieder einbezogen.

Mit unseren Klima-Kunst-Kindern ging es anschließend noch einmal mit offenen Augen in den Stadtteil. Wie sieht da Umwelt/Klima aus? Und erneut beschlossen die Kinder durch den Sucher der Digitalkamera zu schauen. Die Darstellung erfolgte diesmal ohne Künstleranleitung, denn wir hatten ja gelernt,  in Form des „schrägen O“, das ja für Oberhausen steht. Und da die Präsentationswand vor der Aula ja leer war, die Plakate hängen immer noch in den Geschäften, konnten wir dies als Impuls  für die neuen Eltern und Erstklässler gut positionieren.

Unser letzter Ausflug ging dann zur umweltpädagogischen Station an den Heidhof. Neben einer Ausstellung die dort von der umweltpädagogischen Station betrieben wird, gibt es dort einfach nur Natur zum Begreifen. Mit Aktionen, die das Herz für unsere Umwelt öffnen sollten, und viel Freispiel, meist am Bach, obwohl das Wetter nicht sommerlich war, rundeten wir unsere Klima-Kunst-Schule Aktionen für dieses Schuljahr ab.

Wir werden die Fotos noch in einer Gesamtausstellung integrieren und als Ansporn für das kommende Jahr mitnehmen, weiter am Ball zu bleiben und mit Klimaaktionen für ein besseres Umweltverhalten zu werden.

 

 

         

 


Projekt 2015/16

Tüftler im Wald

unterstützt von Klimacent-Wald

Nach den Herbstferien, zu Beginn der Arbeitsgruppe, begaben sich die Tüftler in die Werkstatt und probierten mit unterschiedlichen Materialien viele Dinge aus, experimentierten ein wenig mit Hammer, Holz und Nagel, der Heißklebepistole und arbeiteten so, bis das Frühjahr einzog.

Da wir dann die Bewegungsmöglichkeiten an der frischen Luft der Werkstatt vorzogen, ging es über die Gestaltung und die Pflanzung eines „Gartens in der Kiste“ in den Sozialraum. Hier auf dem Tackenberg gibt es einige Möglichkeiten sich außerhalb des Schulhofes zu bewegen.

In unserem kleinen Wäldchen gingen wir auf die Suche. Wir fanden von Plastiktüten aller Art bis zu Autoreifen und Mauerresten einiges, was nicht in den Wald gehört. Und obwohl es ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet ist, wird in den wenigsten Fällen, so sagte es uns auf Anfrage das Ordnungsamt, ermittelt. Zu wenig Personal, zu teuer, nicht effektiv. Die in der Nähe wohnenden Kinder wollten ab sofort öfter mal dort vorbeischauen und auf das Müllaufkommen achten.

Wir ließen uns allerdings nicht abhalten, und erforschten mit Arbeitsaufträgen oder Utensilien aus der Waldkiste, weiter unsere nahe Umgebung. Fuhren aber auch in kleinen Gruppen, mehr ließ der Stundenplan in diesem Halbjahr nicht zu, in den Oberhausener Stadtwald, dem Wald am Mühlenbach und dem Waldstück am Antoniepark und mit einer etwas größeren Gruppe in den Kaisergarten. Ab und zu war die Biologin mit unterwegs, wusste Antwort auf viele Fragen und verriet uns viele Geheimnisse der Natur.

 

    

            

                                

 


 Abschlussbericht Projekt „Generationen am Brett = Spieleinklusion

Unser Ganztag der Grundschule am Siedlerweg, Träger den Verein zur Betreuung von Schulkindern e.V., liegt im Osten der Revierstadt Oberhausen. Von unseren 120 Kindern, sind über 50% aus sozialschwachen Familien und über 50 % ausländische, überwiegend türkische, Kinder. Neu dazugekommen: 15 Flüchtlingskinder.

Diese bunt gemischte Truppe startete nach den Herbstferien mit den Spiele AG´s. Sichten, restaurieren und falls möglich zusammenlegen von beschädigten Spielen brachte die Kinder ins Gespräch und natürlich ins Spiel. Schnell diskutierten die „Großen“, wie sie selbstständig eine Spielothek leiten können. Als dann klar war, dass wir die Spende durch den Verein Spiel des Jahres erhalten würden, gab es kein Halten mehr. Spiele aussuchen war angesagt. Welche sind gut für die Besuche im Kindergarten? Welche für das Seniorenheim? Was sind denn  Spieleklassiker?  Wie transportieren wir die Spiele? Wer geht wann? Wie lauten die Regeln?  … Fragen über Fragen, die am Tisch mit den „Spieliothekern“ gelöst wurden.

Zwei Schülerpraktikanten übten  die Regeln der neuen Spiele erstmal ein, danach gab es eine gelungene Eröffnungsfeier, einen ersten Spielenachmittag mit Eltern und natürlich die ständige Ausleihmöglichkeit, betreut von stolzen Spieliothekern. Hat super geklappt.

Nun standen die ersten Termine mit dem Kindergarten an. Da durch die Besuche die Hausaufgaben litten, einigten wir uns mit den Lehrern, dass pro Besuchstermin immer nur 3-4 Kinder gehen konnten. Voller Tatendrang zogen die Kinder den Spielekoffer hinter sich her, betreuten die Kleinen und brachten ihnen neue Spiele bei.

Das gleiche galt dann auch fürs Seniorenheim. Leider hatten wir nur eine Stunde Zeit, die nicht ausreichte um neue Spiele zu üben. Das machte die Kinder etwas traurig.

Unsere Flüchtlingskinder konnten durch das Spielen ihre Kommunikation und ihre Freundschaften stärken. Und an unserem zweiten Spielenachmittag kamen auch einige Eltern der Flüchtlingskinder und hatten viel Spaß.

So konnten wir alle unsere Ziele verwirklichen:

Aufbau einer Spielothek, Stärkung der Eigenverantwortung, Spielen alter Klassiker, spielerische Förderung von Bildungsbereichen und Sozialkompetenz.

Und das Beste: im neuen Schuljahr wollen die Spieliotheker neue Kinder für den „Job“ gewinnen. Kindergarten und Seniorenheim sind an einer Fortsetzung ebenfalls interessiert. Und die Lehrer werden wir schon überzeugen können.

 

Bettina Glowka – Leitung des Ganztages

 

 

            

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Gesundheitswochen

Vor den Osterferien gingen die Gesundheitswochen mit einem kleinen Frühlingsfest in der Schule am Siedlerweg zu Ende. Bis dahin ging es seit Karneval in kleinen Projekten und in den Arbeitsgruppen nicht nur um die gesunde Ernährung, sondern auch um die Bewegung, die Entspannung, um Krankheit, halt um alles, was mit Gesundheit zu tun hat. So wurden auch nicht nur zum Frühlingsfest Eltern eingeladen, denn die Gesundheit der Kinder wird in erster Linie von den Eltern gestärkt. Gemeinsam konnten sich an diesem Tag alle Beteiligten mit selbstgemachten Snacks gesund ernähren, im bunten Treiben bewegen und in einem Ernährungsquiz das theoretische Wissen um das eigene Wohlbefinden unter Beweis stellen.

     


 

Girlsday

Eigentlich ist bei uns ja immer Girlsday, denn es gibt nichts, was unsere Mädchen nicht genauso tun wie die Jungs. Allerdings wollten wir uns auch am GIrlsday beteiligen. Sägen, hämmern, matschen und quatschen, darauf lag an diesem Tag das Hauptaugenmerk. Und natürlich Spaß haben.

      


 

Klimafrühstück

Auch ohne Sponsor, alleine schon weil es jedes Jahr stattfindet und für die 3.Klässler eine willkommene Abwechslung ist, starteten wir auch in diesem Schuljahr wieder ein Klimafrühstück. Welche Auswirkungen das eigene Ernährungs- und Konsumverhalten auf das Klima hat wurde anhand eines Frühstücksbüffets erfahren. Thema waren neben dem Müll, der Art und Weise der Landwirtschaft, der saisonalen Nutzung und der heimischen Produktion immer wieder der CO2- Verbrauch und die schon jetzt spürbaren Auswirkungen des Klimawandels.

   


 

Kulturenwochen

In jedem Schuljahr nehmen wir uns einige Länder der Welt vor und begeben uns auf die Erkundung dieser fremden Welten. Diesmal verbrachten wir den Mai im Norden Europas. Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland galt es von der Sprache, der Esskultur, der Musik, der Kinderspiele zu erkunden. Wir beschäftigten uns mit Märchen, gestalteten die Flaggen und schauten auch mal einen Film, der dazu passte. Pipi Langstrumpf und die Wikinger kamen am besten an.

   


 

Tiere in der Ernährung

Ein heikles Thema, denn wer isst nicht gerne ein gutes Kotelett oder ein saftiges Steak? Und gerade darum ist es wichtig auch mal hinzuschauen, wie wir in der Ernährung mit den Tieren umgehen. Wir untersuchten Boden-, Freiland,- und Massentierhaltung. Besuchten einen Bauernhof mit Käfighaltung und einen Kleintierzüchter mit freilaufendem Vieh. Es stellte sich heraus, dass auch wir lieber Tiere sehen, die frei herumlaufen und sich wohlfühlen, denn auch wir wollen nicht eingesperrt sein. Allerdings wollten die wenigsten anschließend gleich Veganer werden.

   


 

Wandertag

Den Unterricht hatten die Kinder schon hinter sich. Im Anschluss ging es statt in die Hausaufgaben darum, die Facetten biologischer Vielfalt direkt in der Natur zu erleben. Und zwar die Industrienatur vor Ort. Davon gibt es am Tackenberg genug. Deshalb hieß es „Draußenschule- Wandertag“. Sternenförmig ging es in Gruppen über unterschiedliche Fotorallyes, der althergebrachten Form der Schnitzeljagd und über Geocaching, der modernen Schnitzeljagd, zum Fuße der Halde Haniel. Gut gestärkt am Zwischenstopp und versehen mit Aufgabenstellungen  zur biologischen Vielfalt, ging es an den Aufstieg. Nun hieß es also Natur entdecken, beobachten und Ergebnisse festhalten. Müde und viel zu spät kamen alle 100 Kinder wieder an der Schule an. Ein Dank an die Eltern, die geduldig warteten. Nun durften die Kinder in den nächsten Tagen den Lehren und Eltern ihre Ergebnisse noch präsentieren. (Industrie)Natur kombiniert mit Klimaschutz, Selbstdarstellung und Bewegung an der frischen Luft - gesünder lernen geht nicht.